über 85 Jahre  Familiendenkmal Knauff, f, ft    

Als vor 86 Jahren unser gewaltiges, 2,30 m hohes Familiendenkmal am Anfang des Steinatales auf ein ebenso starkes Fundament von 2,00m  x  1,50m  und 1,00 m Tiefe gesetzt wurde, da wird den Schwälmer Vätern, die das Denkmal aufstellten, wohl bewußt gewesen sein, daß dieses Denkmal sie alle überleben wird.

Knauf--Denkmal
Nun steht es schon ein Menschenalter dort oben auf der kleinen, anmutigen Waldwiese, auf dem familieneigenen Grundstück.

Es sah den damals gepflanzten Wald heranwachsen, sieht die Bäume ringsum, wie sie sich entwickeln und dann wieder absterben, so wie sich auch die Knauff, f, ft - Geschlechter seit Jahrzehnten beim Familientreffen um das Denkmal scharen, von denen einer nach dem anderen in die Ewigkeit hinübergegangen ist.

Aber das Denkmal steht fest gegründet und ewig. Es wird auch uns überdauern und wird kommende Geschlechter zu einem guten Familiensinn ermahnen.


Es hat auch die Wirren des furchtbaren Zweiten Weltkrieges überstanden. Als unsere Sippe Knauff, f, ft entmutigt und resigniert wegen der schlimmen Kriegs- und Nachkriegsjahre lange Zeit den Zusammenhalt nicht wieder fand, da mag dieses starke Denkmal wohl trotzig auf seiner WaIdwiese gemahnt haben, mit der Familienarbeit nun endlich wieder zu beginnen.

In den Jahren 1962/63 war es dann soweit. Der Familienverband begann wieder zu arbeiten. Zuversicht und Freude belebte die Knauff, f, ft - Familien erneut, und zu Pfingsten 1963 versammelte sich unsere Großfamilie wieder zum ersten Familientreffen nach dem Krieg.

Man legte damals für die Gefallenen unseres Namens einen Kranz am Familiendenkmal nieder, und der damalige Vorsitzende Paul Knauf ehrte in einer Ansprache vor dem Denkmal die Gefallenen.

Seither findet nun jährlich wieder ein Familientreffen statt, und etwa jedes zweite Jahr versammeln wir uns zu einer Familienandacht und Totenehrung am Denkmal. Es ist ja damals vor 85 Jahren für unsere 183 im Ersten Weltkrieg gefallenen Namensträger Knauff, t
, ft errichtet worden.

 Knauf Gedenktafel


Seit 1978 erinnert eine Gedenkplatte vor dem Denkmal auch an alle Kriegstoten unseres Namens, die in dem schrecklichen Zweiten Weltkrieg ihr Leben lassen mussten. Unsere Großfamilie hat den Tod von 256 Soldaten namens Knauff, f, ft und eine nicht bekannte Zahl von Zivilisten zu beklagen.

 



Es war damals vor 86 Jahren für die Schwälmer Väter unseres Familienverbandes eine große Kraftanstrengung notwendig, den über 100 Zentner schweren Stein vom Fundort die 10 km bis zum Denkmalsplatz zu transportieren. Da waren die 12 bis 15 Männer mit ihren zehn Pferden voll gefordert. Zwei Wochen lang waren außerdem 8 bis 16 Männer mit Erdarbeiten beschäftigt, um den Platz um das Denkmal herzurichten, bevor dieses aufgestellt werden konnte.

Sie haben diese Leistung nicht nur zu ihrer Freude und Genugtuung getan, sondern auch für uns und für zukünftige Generationen, denn kaum ein anderer Familienverband hat so eine würdige Gedenkstätte wie wir. So wollen wir den damaligen einsatzfreudigen Knauff, f, ft -Vätern, von denen kaum einer jetzt noch leben wird, dankbar sein.

Liebe Basen und Vettern, zeigt Eure Verbundenheit mit dem Werk unserer Väter von damals und mit dem Familienverband Knauff, f, ft  von heute und nehmt an der Feier am Vormittag des Pfingstsonntages teil.

Unser Name Knauff, f, ft  bzw. die Abstammung von einem Knauff, f, ft  verbindet uns zu einer Gemeinschaft, die wir wieder am kommenden Pfingstfest vor unserem  86 Jahre alten Familiendenkmal bezeugen wollen.

Der Vorstand

Unser Denkmal im Sommer 2003,

 

Knauf Denkmalplatz

 

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